Das Freiday-Sandwich

Drei Zeitstunden in der Woche haben Schüler:innen im Rahmen der „Schule der Zukunft“ ihr „Freiday-Projekt“ an unserer Schule. Doch was ist eigentlich ein Freiday und was für ein Sandwich produzieren Schüler:innen?

Am FREI DAY beschäftigen sich Kinder und Jugendliche mit aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen, die sich an den Global Goals **(SDGs) **der Vereinten Nationen orientieren. Sie finden Antworten auf selbstgewählte Zukunftsfragen (…) und entwickeln gemeinsam mit anderen Schüler*innen konkrete Lösungen für die gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen in ihrer Nachbarschaft und setzen diese als eigenes Projekt selbstständig in ihrem Kiez um. Dabei recherchieren, planen und tüfteln sie selbst, wie sie ihre Projektideen in die Tat umsetzen können. Lehrer*innen treten in den Hintergrund und nehmen eine begleitende Rolle ein. (Quelle: Homepage Freiday)

Ein stiller Erfolg auf Wunsch vieler ist das nachhaltige fleischlose (Bio) Freiday-Sandwich geworden. Jeden Montag produziert ein festes Team von sechs Schüler:innen aus den drei sechsten Klassen und Dienstags aus der siebten Klasse für die zwei großen Pausen der Schule ein gesundes Frühstück.

Der Renner sind die dunklen frisch aufgebackenen Vollkorn-Bioland-Brötchen liebevoll belegt mit Käse, Tomate, Salat und Butter. Ergänzend verkaufen die Teams in der hinteren Mensa im Untergeschoss Bio-Apfelsaft-Schorle, Bio-Riegel und Bio-Nuss-Kekse, damit es bei Bedarf in der 2. Pause auch noch sicher etwas für hungrige Schüler:innen gibt.

Die Teams sind eingespielt und halten streng die Hygiene-Regeln ein, die in der mehrwöchigen Einführung erlernt und eingeübt wurden. Die Lernerfahrungen im Team sind riesig. Von der Sauberkeit über die Planung des Einkaufs, der Produktion über das Führen der Kasse bis hin zu Kundenkontakt und das Durchsetzen von Regeln in der Warteschlange. Aber auch die Hintergründe des nachhaltigen Projektes sind Thema. Warum ist „Bio“ wichtig für die Zukunft? Fazit: Bio und nachhaltig schmeckt einfach besser.